Wie viel Holzpellets benötige ich für Warmwasser?

Beim Bestellen von Holzpellets wird öfter darüber nachgedacht erst kurz vor dem Winter zu bestellen. Die Begründung dafür ist häufig der Warmwasserverbrauch über den Sommer.
Dazu mal folgende Rechnung:

Eine Person benötigt im Durchschnitt 1 m³ Warmwasser pro Monat (Warmwasser mit 60 °C). Dafür verbraucht sie 12 kg Holzpellets.

Wenn wir davon ausgehen, dass von Mai bis einschließlich August / September nicht geheizt werden muss, sondern nur Warmwasser bereitet gestellt wird –  sagen wir mal rund vier Monate – dann ergibt sich pro Person eine Holzpelletmasse von 48 kg.

Für ein zwei-Personen-Haushalt wären es dann ca. 100 kg.
Bei einem vier-Personen-Haushalt reden wir dann über ca. 200 kg.

Lohnt es sich dann wirklich bis zum Winter zu warten? Um dann den höheren Winter-Holzpelletpreis zu zahlen? Vielleicht doch lieber im Sommer tanken?

Feinstaubemissionen bei Holzpellets-Verbrennung

Die Feinstaubemissionen bei Holzpellets-Verbrennung kann um fast 50 % gesenkt werden.
Die Mitarbeiter des Instituts für Umwelttechnik und Energiewirtschaft (IUE) der Technischen Universität Hamburg (TUHH) fanden heraus, dass durch die Zumischung des Minerals Kaolinit bei der Herstellung der Holzpellets sich die Feinstaubemissionen bei der späteren Verbrennung um knapp 50 % verringern würde.

Dies wäre ein großer Fortschritt im Bereich Holzpellets, da diese beim Verbrennen, im Gegensatz zur Verbrennung von Erdgas oder Erdöl, vergleichsweise hohe Feinstaubemissionen aufweisen. Pressemitteilung der TU Hamburg

Feuer auf dem Kompost – Holzpelletasche brennt!!

Kennen Sie den Satz: „So etwas passiert mir doch nicht“ oder „ich passe doch auf“. Ja, so etwas habe ich auch gesagt …
… und es ist mir doch passiert …

Was ist eigentlich passiert?
… an einem sonnigen, kaltem Sonntag im Winter … ein Blick in den Holzpellet-Bunker: alles ok; ein Blick auf die Temperaturanzeigen: alles ok; ein Blick in den Aschekasten: nicht ok.
Wir haben noch so ein „altes“ Modell (Holzpellet-Heizung – Baujahr 2002), da kann man / muss man ab und zu reinschauen, um zu kontrollieren, ob die Asche ausgetragen werden muss. Wir haben nicht so ein neumodernes Ding, welches die Asche komprimiert und mir anzeigt, dass ich sie rausbringen muss. Weiterlesen

CO2-Steuer aufteilen – Heizen mit Holzpellets

Am 01.01.2023 trat das Kohlendioxidkostenaufteilungsgesetz (CO2KostAufG) in Kraft. Dieses beinhaltet die Vorschriften über die Aufteilung der Kohlendioxidkosten bei der Abrechnung der Wärme- und Warmwasserkosten. Das Gesetz gilt für alle Abrechnungszeiträume ab 01.01.2023.

Von dem Gesetz sind Wohn- und Gewerbeliegenschaften, die mit Erdgas, Flüssiggas, Heizöl, Kohle, Fern- oder Nahwärme beheizt werden betroffen.

Für Holzpellet-Heizer fällt keine CO2-Steuer an.

Holzpellets – mal schwerer mal leichter?

Das Gewicht von Holzpellets ist laut Zertifizierung geregelt.
Die Vorgaben besagen, dass das Schüttgewicht zwischen
600 kg/m³ und 750 kg/m³ liegen darf.

Für z. B. zwei Tonnen Holzpellets ergeben sich folgende Werte:

Bei einem Schüttgewicht von

  • 600 kg/m³ benötigt man 3,33 m³
  • 750 kg/m³ benötigt man 2,66 m³

Damit ergibt es eine Differenz von ca. 400 kg. D. h. wenn ich vorher zwei Tonnen einlagern konnte, kann ich jetzt 2,4 Tonnen in den selben Raum einlagern.

Wichtig: Falls der Holzpelletsheizkessel noch keine Lamda-Sonde enthält, dies ist vorallem bei älteren Kesseln der Fall, sollte die Brennstoffzufuhr bei höherem Schüttgewicht gedrosselt werden (Pellet-Faktor). Ist die Brennstoffzufuhr falsch eingestellt, kann man dies an unverbrannten Holzpellets erkennen.

Holzpellets richtig lagern

DEPI hat einen neue Broschüre zum Thema Holzpellets richtig lagern heraus gebracht. Darin werden verschiedene Lagerarten und ihre Besonderheiten beschrieben. Wie man diese baut, was zu beachten ist und vieles mehr … Natürlich wird in der Broschüre auch dargestellt, was beim Lagern von Holzpellets zu beachten ist.

Hier sollte eigendlich ein Link zu der Broschüre stehen. Diese wird aber gerade neu erstellt.

Holzpellets herstellen

Die Herstellung von Holzpellets ist kein neuer Prozess. Das Prinzip gibt es in der Futtermittelindustrie schon lange. Es heißt Pelletierung: Stoffe werden im hohen Maß verdichtet. Es kommen dann kleine, aber energiereiche Stücke heraus.

Späne
Der Rohstoff von Holzpellets ist eine Kombination aus Hobel- und Sägespänen, die aus umliegenden Sägewerken stammen. Auch entrindete Hackschnitzel werden verwendet.
Um eine Tonne Holzpellets herzustellen werden ca. sechs bis acht Kubikmeter Rohmaterial benötigt. Für eine gleichbleibende Qualität wird dieser Prozess ständig kontrolliert.

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pelprotec – Holzpellets besprühen?!

Holzpellets besprühen? Was ist das? Wofür / wogegen hilft es?

Bei dem pelprotec®-Veredelungsverfahren werden die Holzpellets während des Befüllens in das Vorratslager mit einem dünnen Schutzfilm aus Pflanzenöl überzogen. Der Schutzfilm besteht aus geruchsneutralen, völlig natürlichen Pflanzenölen.
Dadurch sollen sich folgende Vorteile ergeben:  siehe auch

  • 95 % weniger Staub beim Einblasen der Holzpellets
  • Fließfähigkeit verbessern,
    Lagerkapazitäten können optimaler ausgenutzt werden
  • Brandverhalten wird optimiert, Heizkosten senken

Feinanteile / Staub bei Holzpellets …

Beim Tanken von Holzpellets werden auch Feinanteile / Staub in den Behälter / Bunker miteingefüllt. Als Feinanteile von Holzpellets werden Partikel bezeichnet, die kleiner als 3,15 Millimeter sind.

Viele kleine Teile wirken sich ungünstig auf die Verbrennung aus und sind in den meisten Fällen die Ursache für Störungen der Heizungsanlage. Zudem entsteht durch einen hohen Feinanteil mehr Asche.

Eine niedrige Bruchfestigkeit von Holzpellets kann beim Handling, etwa beim Einblasen der Holzpellets in den Lagerraum, zu vermehrtem Feinanteil führen. Daher ist die Festigkeit der Holzpellets ein wichtiges Qualitätsmerkmal. Ein Maß hierfür ist der Abrieb, der im Rahmen des neuen Zertifikats ENplus mit dem Wert der mechanischen Festigkeit untersucht wird.
(Quelle: DEPI)

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